Aktuelles aus der Wollspinnerei Blunck

22. September 2022

Zufriedener Rückblick auf den Tag des offenen Denkmals

1852, 200, 170, 30, 11 und 7, das sind die Zahlen, die sich mit dem diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“ auf dem Gelände der Wollspinnerei Blunck in Bad Segeberg verbinden. Zufrieden zeigte sich der Vorstand des Fördervereins in einem Rückblick mit dem regen Zuspruch, den das einzigartige Ensemble des 1852 gegründeten Familienunternehmens am 11.9.1922 beim 30-jährigen Jubiläum, dieses von der Stiftung Deutscher Denkmalschutz ins Leben gerufenen Aktionstages, fand.

 

Knapp 200 Besucher*innen folgten der Einladung zum Spinnen, Basteln und Weben sowie zur Besichtigung der eindrucksvollen Produktionsstätte, die in diesem Jahr auf ihre 170jährige Geschichte zurückblicken konnte.

 

Im Rahmen des gut vorbereiteten Programmangebotes fanden aufgrund der starken Nachfrage, statt der ursprünglich 3 geplanten Führungen bis zum Nachmittag insgesamt 7 geführte Besichtigungen statt, die von Friedrich-Georg Blunk, Karsten Lütt, Thomas Krüger, Lutz Klockgether und Stephan Reuß durchgeführt wurden.

 

Am Infostand beantworteten Anne-Katrin John und Bettina Pelke die Fragen der interessierten Gäste und daneben luden Heike Mathiebe am Spinnrad die „Großen“ und Karola Buthmann an der Bastelstation die „Kleinen“ zum Mitspinnen und Werkeln mit Wolle ein. Beate Jeske präsentierte ihre künstlerischen Fotos von Objekten der Wollspinnerei sowie deren Wiedergabe in ihrer neuen Ausgabe von eindrucksvollen Kalendern für das Jahr 2023. Unterstützt wurde sie dabei von Andrea Fischer.

 

Die Beschäftigten des für seinen hervorragenden Service und seiner guten Küche bekannten Café-Restaurant Spindel boten schmackhafte Gerichte und hausgebackene Kuchen an. Betrieben wird die Gastronomie von den Segeberger Wohn- und Werkstätten, die gleichzeitig in einem Pavillonzelt Produkte vorstellten, die in ihren Werkstätten von Menschen mit und ohne Behinderungen hergestellt wurden.

 

Vereinsvorsitzender Thomas Krüger: „Der rege Besuch sowie das spürbare Interesse an der einstigen kleinindustriellen Fertigungsstätte mit ihren, teilweise über 100 Jahre alten Maschinen, hat uns nicht nur große Freude bereitet, sondern uns ebenso bestätigt, dass wir mit unserem Museumsprojekt auf dem richtigen Weg sind. Im kommenden Jahr sind wir auf jeden Fall wieder beim Tag des offenen Denkmals mit dabei!“

 

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Wollspinnerei Blunck Tag des offenen Denkmals
Foto: Franz Thönnes

Fotos: Beate Jeske und Franz Thönnes


07. September 2022

Tag des Offenen Denkmals am 11. September 2022:

Förderverein lädt zum Besuch der Wollspinnerei Blunck ein

Zum 30. Geburtstag des Tages des offenen Denkmals der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist der Förderverein der Wollspinnerei Blunck wieder mit dabei. Vereinsvorsitzender Thomas Krüger: „Das ist eine ausgezeichnete Möglichkeit das einzigartige Ensemble der 1852 gegründeten Wollspinnerei, die seit 2003 unter Denkmalschutz steht, der Öffentlichkeit mit einem kleinen Beiprogramm zu präsentieren. Und da machen wir natürlich mit.“

 

Seit 2008 arbeiten die Mitglieder des Fördervereins daran, die ehemalige Wollspinnerei zu einem „lebendigen“ Museum zu entwickeln. Sie stellt als Unikat eines kleinindustriellen Betriebes des 19. Jahrhunderts ein besonderes, attraktives Kleinod in der Bad Segeberger Innenstadt dar. Ihre teilweise über 100 Jahre alten Maschinen üben immer wieder eine ganz besondere Anziehungskraft und Faszination aus. Nirgendwo im Norden Deutschlands kann man dieses Zusammenwirken von einstigem Wohnen – Leben – Arbeiten/Produktion – wie in diesem ehemaligen Familienunternehmen, das bis Anfang der 2010er Jahre noch im Betrieb war, erfahren. So haben die Inhaber auf dem Gelände in der Kurhausstr. 38 gewohnt sowie gearbeitet und der Betrieb war in einen regionalen Wirtschaftskreislauf „vom Schaf zur Wolle“ eingebunden. Die Produkte, wie Pullover, Socken und weitere Erzeugnisse wurden zu einem Teil noch im eigenen Ladengeschäft verkauft oder gegen die angelieferte Rohwolle von Landwirten, eingetauscht.

 

Heute werden in den einstigen Verkaufsräumen im stilvollen Café-Restaurant Spindel der Segeberger Wohn- und Werkstätten, leckere Gerichte und hausgebackene Kuchen aus regionalen Produkten angeboten. Das wird auch so am Sonntag, den 11. September in der Zeit von 11.00 – 16.00 Uhr mit einem verkleinerten Angebot sowie mit Kaffee und Leckereien so sein. Ebenfalls finden in dieser Zeit um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr kostenlose Führungen durch die Wollspinnerei mit bis zu 12 Personen statt. Bei regem Zuspruch sind dazwischen auch weitere begleitete Gruppenbesuche möglich.

 

Unter dem Motto „Spinnen, Basteln, Weben“ wird parallel ein kleines Programm für „Groß und Klein“ angeboten. Neben einem Infostand über die Wollspinnerei und die Fortschritte des Museumsprojektes ist eine Ausstellung mit eindrucksvollen, künstlerischen Fotos der Diplom-Designerin Beate Jeske aus Weede zu bewundern. Gleichzeitig präsentiert sie nach der erfolgreichen Aktion zur Jahreswende 2021/2022 nun ihren neuen Kalender für 2023. Das ehemalige Vorstandsmitglied Heike Mathiebe stellt als Handspinnerin ihr Handwerk vor. Und für die Kleinen gibt es unter Anleitung Bastelangebote mit Wolle. So können kleine Schafe, ein Webrahmen oder Mini-Zwerge gefertigt werden.

 

Wollspinnerei Blunck, Kurhausstr. 38, Bad Segeberg, Sonntag, 11.9.2022, 11.00 – 16.00 Uhr.

Tag des Offenen Denkmals am 11. September 2022: Wollspinnerei Blunck
Foto: SHBT_photocompany


04. September 2022

Förderverein Wollspinnerei Blunck war beim Großen Segeberger Seefest am 02.09.2022 mit dabei

Als sich am letzten Sonntag an Bad Segebergs traditioneller Flaniermeile, der Seepromenade, eine Vielzahl von Vereinen und Initiativen mit ihren Informationen und Mit-Mach-Angeboten präsentierten, war dort auch der Förderverein Wollspinnerei Blunck mit aktiven Mitgliedern vertreten. Sie informierten über das laufende Museumsprojekt und luden zum aktiven „mitspinnen“ bei diesem Vorhaben ein. Ebenso wurde für Führungen durch die historische Wollspinnerei am Tag des „Offenen Denkmals“ am Sonntag, den 11.9.2022 geworben.

 

„Dass wir als das angehende Industriemuseum Bad Segebergs mit dabei waren, wenn die Stadt und ihre engagierten Bürgerinnen und Bürger sich vorstellen, ist für uns eine Selbstverständlichkeit, so Vereinsvorsitzender Thomas Krüger. Belohnt wurde der ehrenamtliche Einsatz an diesem Sonntag durch viele Interessenten, die den gemeinsamen Pavillon von Förderverein, dem Museum Segeberger Bürgerhaus sowie dem Förderkreis Kulturforum Flath, zum Gespräch aufsuchten. Anziehend wirkte dabei auch die attraktive Standgestaltung durch die eindrucksvollen Fotos aus der Wollspinnerei vom Fördervereinsmitglied Beate Jeske (Grafik-Designerin), die gleichzeitig auch ihre neuen Fotokalender für 2023 mit Szenen aus dem 170 Jahre alten ehemaligen familiengeführten Industriebetrieb vorstellte.

Fotos: Jeske

Förderverein Wollspinnerei Blunck war beim Großen Segeberger Seefest am 2.9.2022 mit dabei
Foto: Jeske


29. August 2022

Erfolgreicher Workshop des Fördervereins zum Narrativ für das Museumsprojekt

„Diese Zusammenkunft mit ihren vielen Beiträgen hat sich sehr gelohnt“, so das Fazit von Thomas Krüger, dem Vorsitzenden des Fördervereins Wollspinnerei Blunck. Vier Stunden hatten die Mitglieder des Vorstandes sowie Projekt-Botschafter Franz Thönnes in der JugendAkademie Segeberg am 22. August unter der Moderation von Frau Dr. Karen David (Kunsthistorikerin) aus Eutin über das Narrativ (die sinnstiftende Erzählung) des geplanten „lebendigen“ Museums Wollspinnerei Blunck über ihre Ideen und Einschätzungen beraten.

 

In dem hier kurz zusammengefassten Ergebnis soll ein inhaltlicher Schwerpunkt das baulich gewachsene und relativ gut erhaltene Ensemble der historischen Gebäude der ehemaligen Wollspinnerei sein, das die Funktionsbereiche Wohnen, Leben und Produktion/Arbeiten umfasst.

 

Eine weitere Konzentration wird bei der Familiengeschichte liegen, in die, je nach Möglichkeit auch die ehemals Beschäftigten mit einbezogen werden. Die Familie Blunck hat seit Gründung der Wollspinnerei 1852 und dem stetigen Ausbau ihres vor-/frühindustriellen Betriebs eine Sonderrolle innerhalb des Segeberger städtischen Gewerbespektrums inne.

 

Der wichtigste Baustein im Narrativ ist die vollständig erhaltene Produktionslinie von der Rohwolle bis zum Zwirn – zeitweise bis zur Weberei. Die Maschinen werden zu Vorführzwecken im Betrieb zu erleben sein. Gerade hier steht das Erlebnis mit allen Sinnen im Mittelpunkt: Geräusche, Gerüche, und Haptik durch das Ertasten der Qualitäten von Wolle.

 

Die Trias des baulichen Ensembles, der prägenden Unternehmerfamilie sowie vor allem der noch immer funktionsfähigen, an ihrem Ort verbliebenen Maschinen des gesamten Produktionsprozesses von der Wolle zum Zwirn ist einzigartig und herausragend.

Erfolgreicher Workshop des Fördervereins zum Narrativ für das Museumsprojekt Wollspinnerei Blunck
Foto: Jeske
Erfolgreicher Workshop des Fördervereins zum Narrativ für das Museumsprojekt Wollspinnerei Blunck
Foto: Jeske


18. August 2022

Deutsche Stiftung Denkmalschutz – Tag des offenen Denkmals 2022

Projekt Museum Wollspinnerei Blunck ist Bestandteil des Begleitmagazins

 

Große Freude besteht beim Förderverein Wollspinnerei Blunck über die starke Aufmerksamkeit, die die Aktivitäten in Bad Segeberg bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Bonn haben. So wird im bundesweit verteilten Begleitmagazin der Stiftung anlässlich des „Tag des offenen Denkmals 2022“ neben anderen Denkmalen auch dem engagierten Museumsprojekt in der Kurhausstr. 38 eine ganze Seite gewidmet.

 

Selbstverständlich beteiligt sich der Förderverein mit seinen ehrenamtlich Aktiven auch in diesem Jahr, am Sonntag, den 11.9.2022 in der Kreisstadt mit einem Angebot an interessierte Besucher*innen am „Tag des offenen Denkmals 2022“. Mehr darüber in Kürze auf dieser Website.

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Der Artikel aus dem Begleitmagazin steht Ihnen zum Download zur Verfügung.
220624_BegleitMagazin_ToffD-2022_Unsere
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21. Juli 2022

Spinnerei-Sanierung kann beginnen

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Der Artikel der Segeberger Zeitung vom 21.07.2022 steht Ihnen zum Download zur Verfügung.
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12. Juli 2022

Mitgliederversammlung 2022 Förderverein Wollspinnerei Blunck

Beifall für positive Entwicklung – Satzung erneuert – Vorstand erweitert

Turnusgemäß fand am Mittwoch, den 06.07.2022 die ordentliche Mitgliederversammlung des Fördervereins Wollspinnerei Blunck in Bad Segeberg statt. Neben den Jahresberichten, der Entlastung des Vorstandes, einer Aktualisierung der Satzung und Wahlen zum auf neun Mitglieder erweiterten Vorstand, standen auch Anträge zu den Mitgliedsbeiträgen sowie zur Bildung von Rücklagen auf der Tagesordnung.

Vereinsvorsitzender Thomas Krüger konnte 23 Mitglieder sowie als Gäste Andrea Fischer (Kulturkontor Bad Segeberg), Mareike Werz (Kultur- und Tourismusmanagerin der Stadt Bad Segeberg) sowie Christopher Wein (Segeberger Wohn- und Werkstätten) in der JugendAkademie Segeberg in der Kreisstadt begrüßen. Unter Bezugnahme auf die Segeberger Wohn- und Werkstätten, die das „Café Restaurant Spindel“ in der ehemaligen Wollspinnerei betreiben, betonte er, dass nicht nur das gemeinsame Mietverhältnis verbinde, sondern ebenso die Einbeziehung der „Spindel“ in die museale Konzeptionierung. Unter Leitung der stellvertretenden Vorsitzenden Anne-Katrin John trugen er und Schatzmeister Friedrich-Georg Blunk ihren Jahresbericht 2021 mit Informationen zu 2022 sowie die Kassenberichte zu 2019, 2020 und 2021 vor.

 

Da allen Mitgliedern der Geschäftsbericht für das Jahr 2021 mit einer Übersicht der bisherigen Aktivitäten des Jahres 2022 vorlag, beschränkte sich Thomas Krüger in seinen mündlichen Ausführungen auf den erfreulichen Fortschritt des Projektes „Museum Wollspinnerei Blunck“ und die erfolgreiche Fördermitteleinwerbung im Jahre 2021. Nochmals dankte er dem Bund, dem Land, dem Kreis, den Förderern und Stiftungen für ihre Unterstützungen, die dazu beigetragen haben, dass für die 1. Stufe der Sanierung die Gesamtfinanzierung in Höhe von 1,2 Mio. € gesichert ist. In den Dank schloss er ebenso die SPD-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Staatssekretärin Bettina Hagedorn aus Ostholstein, Inke-Studt-Jürs für die Homepage-Überarbeitung und -betreuung, die Foto- und Grafikdesignerin Beate Jeske, Franz Thönnes als Projekt-Botschafter, Bernhard Jacobsohn als Projekt-Manager sowie Torsten Ewers als beratenden Architekten ein, die immer wieder ihre Kompetenzen wirksam in das Museumsprojekt einbringen. Auch der Vorstand sei mit einer zunehmenden Zahl von Zusammenkünften und digitaler Treffen stark gefordert worden, um den baulichen Sanierungs- und weiteren Planungsprozess zu beraten. Für dieses ehrenamtliche Engagement sei gleichfalls zu danken.

 

In den letzten Wochen, so der Vorsitzende, sei hier noch der Prozess der Vorbereitungen für die notwendige Maschinensanierung hinzugekommen. Ebenso sei eine Museumskonzeptzion zu erstellen und deren Umsetzung zu planen. Für diese weiteren wichtigen Projektabschnitte würden im Laufe des Herbstes die notwendigen Anträge für weitere Förderungen erarbeitet. Mit dem Architekten, Joachim Wegener aus Neustadt, sei geplant den Bauantrag für die Sanierungsarbeiten voraussichtlich im Spätsommer einzureichen. Der Beginn der Sanierungsarbeiten selbst, ist dann für das Frühjahr 2023 beabsichtigt. Die Museumseröffnung sei vor dem Hintergrund der Förderkonditionen und der einzelnen Zeitabläufe, die sich jetzt herausgestellt hätten, nun für Ostern 2025 vorgesehen.

 

Schatzmeister Friedrich-Georg Blunk sowie Vereinsmitglied und Steuerberater Thomas Jürs erläuterten der Mitgliederversammlung die wirtschaftlichen Daten. Dabei konnte auf eine sehr erfreuliche Mitgliederentwicklung in den letzten dreieinhalb Jahren von 29 auf 51 verwiesen werden. Auch gebe die Finanzlage des Fördervereins keinen Anlass zur Sorge, bleibe jedoch angesichts des umfangreichen Projektvorhabens herausfordernd und sei selbstverständlich auch künftig Anlass zur Ausgabendisziplin und zur weiteren Verbesserung der Einnahmen. Die Mitglieder nahmen die vorgetragenen Berichte zustimmend und mit Beifall für die geleisteten Aktivitäten zur Kenntnis. Ebenso entlasteten sie einstimmig den Vorstand, auf Antrag der Kassenprüfer, nach deren positiven Berichten.

 

Der vom Vorstand vorgelegte Satzungsänderungsantrag wurde ebenfalls einstimmig angenommen. Wesentliche Veränderungen nach der ersten Satzung aus dem Jahr 2008 war eine zeitlich notwendige Anpassung, die Reduzierung der Wahlperiode von 4 auf 2 Jahren, die Erhöhung der Zahl der Vorstandsmitglieder von bis zu 8 auf bis zu 9 und einige textliche Konkretisierungen.

 

Entsprechend des Vorstandsvorschlages wurde unter Leitung des Vereinsmitgliedes Jens Lichte folgender neuer Vorstand gewählt: Thomas Krüger (Vorsitzender), Anne-Katrin-John (stellvertretende Vorsitzende), Stephan Reuß (Finanzvorstand), Karola Buthmann (Verwaltungsvorstand) sowie als Fachvorstandsmitglieder Friedrich-Georg Blunk, Lutz Klockgeter, Karsten Lütt, Joachim Wilken-Kebeck und Axel Winkler.

 

Einstimmig angenommen wurden die beiden Anträge auf Anpassung des Mindestbeitragssätze für Einzelmitglieder von 25,- € auf 35,- €/Jahr und für juristische Personen von 50,- € auf 100,- €/Jahr sowie zur Bildung von Rücklagen.

 

Thomas Krüger: „Mit der starken Unterstützung unserer Mitglieder sowie einem neuen, hochmotivierten Führungsteam können wir nun gestärkt die vor uns liegenden Herausforderungen für unser Projekt „Museum Wollspinnerei“ Blunck mit großer Zuversicht angehen.“

Der neue Vorstand mit dem Projektbotschafter Franz Thönnes – v.l.n.r.: Axel Winkler, Stephan Reuß, Anne-Katrin John, Lutz Klockgeter, Joachim Wilken-Kebeck, Friedrich-Georg Blunk, Thomas Krüger, Karsten Lück, Karola Buthmann und Franz Thönnes

Der neue Vorstand mit dem Projektbotschafter Franz Thönnes – v.l.n.r.: Axel Winkler, Stephan Reuß, Anne-Katrin John, Lutz Klockgeter, Joachim Wilken-Kebeck, Friedrich-Georg Blunk, Thomas Krüger, Karsten Lütt, Karola Buthmann und Franz Thönnes (Foto: Jeske)

Mitgliederversammlung 2022 Wollspinnerei Blunck
Der bisherige Vorstand mit Versammlungsleiterin (1. Teil) Anne-Katrin John (Foto: Jeske)
Wollspinnerei Blunck Mitgliederversammlung 2022
Vorsitzender Thomas Krüger trägt den Jahresbericht 2021 mit Informationen zu 2022 vor. (Foto: Jeske)
Mitgliederversammlung Wollspinnerei Blunck
Schatzmeister Friedrich-Georg Blunk bei den wirtschaftlichen Jahresberichten 2019, 2020 und 2021 (Foto: Jeske)
Mitgliederversammlung Wollspinnerei Blunck
Vereinsmitglied und Steuerberater Thomas Jürs bei der Erläuterung der Kassenberichte und der Vermögensaufstellung (Foto: Jeske)
Mitgliederversammlung Wollspinnerei Blunck
v.l.n.r. Projekt-Botschafter Franz Thönnes und Versammlungsleiter (2. Teil) Jens Lichte (Foto: Jeske)


1. Juli 2022

Wie war es damals? - Zeitzeuginnen-Treffen im Café-Restaurant Spindel

Vier ehemalige Mitarbeiterinnen der Wollspinnerei Blunck folgten vor wenigen Wochen der Einladung des Vereinsvorstandes zu einem „Zeitzeuginnen-Treffen“ ins Café-Restaurant „Spindel“. Sie alle waren einst im Woll- und Textilgeschäft der Wollspinnerei Blunck als Verkäuferinnen beschäftigt gewesen. Einige bereits in den 1950er Jahren.

 

Für das Projekt „Museum Wollspinnerei Blunck“ ist es, neben vielen anderen Aufgaben der Bewahrung des historischen Erbes und der verantwortlichen Archivarbeiten, natürlich auch von Bedeutung, etwas über die damalige Unternehmenskultur, die Arbeitsbedingungen sowie den Zusammenhalt der Beschäftigten untereinander festzuhalten.

 

Natürlich gab es in einer aufgelockerten Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen viel zu erzählen und zu erinnern. Wie wurde man z.B. damals eingestellt? So wurde beispielhaft berichtet, dass der Chef zum Gespräch bat und fragte, ob die Bewerberin „freundlich“ sei. Selbstverständlich wurde das bejaht. Daraufhin zog der alte Herr Blunck ein Bonbon aus der Hosentasche, reichte es der jungen Frau und sagte kurz: „Du bist eingestellt“. Papiere oder Zeugnisse ließ er sich nicht zeigen.

Eine andere erzählte Anekdote stammte von Inventurarbeiten im Geschäft. So wurde eine Kollegin vom Familienunternehmer kurz und knapp gebeten, „die Stecknadeln“ zu zählen. Diese verstand den Arbeitsauftrag sehr wörtlich und fing an jede Nadel einzeln zu zählen, Als dies auffiel, wurde nach kurzer Zeit der Auftrag mit dem Hinweis „die Kartons mit Stricknadeln“ präzisiert und die Beschäftigte von der „selbst gewählten“ Strapaze erlöst.

v.l.n.r. Frau Otto, Frau Hoensch, Frau Modrow, Herr Blunk, Frau Pagel und Frau John (Foto: Jeske)
v.l.n.r. Frau Otto, Frau Hoensch, Frau Modrow, Herr Blunk, Frau Pagel und Frau John (Foto: Jeske)

Ein weiteres „Döntje“ berichtete von zwei Mitarbeiterinnen, die eine eher klein gewachsen und die andere mit einer großen Statur. So ließ sich die Erstere gerne mit der Größeren in zusammen in derselben Schicht einsetzen. Dies erleichterte ihr einerseits die Aufgabe aus den höheren Fächern der Regale Materialen zu erhalten, in dem sie ihre größere Kollegin bat ihr behilflich zu sein, was gleichzeitig auch ihrer Höhenangst beim Arbeiten auf der Leiter hilfreich entgegenwirkte. Ein schöner Ausdruck für den damaligen Zusammenhalt unter den Kolleginnen.

 

Diese drei Beispiele waren nur ein kleiner Ausschnitt aus den Berichten über die damalige Zeit in der Wollspinnerei Blunck, die nun auch neben anderen Informationen Eingang in das Archiv finden. Abgerundet wurde das amüsante Eintauchen in die Geschichte der damaligen Arbeitswelt mit dem Betrachten von alten Fotografien aus dem einzigartigen Segeberger Familienunternehmen, die die stellvertretende Vereinsvorsitzende Anne-Katrin John mitgebracht hatte.

 

Interessiert ist der Förderverein weiterhin an noch vorhandenen, geschichtlichen Erfahrungen und Erlebnissen von Bürger*innen aus der Segeberger Region zur Wollspinnerei Blunck, die gerne an die Kontaktadressen der Homepage weitergeleitet werden können.

Wie war es damals? - Zeitzeuginnen-Treffen im Café-Restaurant Spindel Wollspinnerei Blunck
v.i.n.r.: Frau Otto, Frau Hoensch, Frau John und Frau Modrow (Foto: Jeske)
Wie war es damals? - Zeitzeuginnen-Treffen im Café-Restaurant Spindel Wollspinnerei Blunck
v.l.n.r. Frau Modrow, Frau Hoensch, Frau Pagel und Frau Otto (Foto: Jeske)


16. Juni 2022

3D High-Tech-Arbeiten vor der Maschinensanierung

Die Planungsarbeiten für die Restaurierung und Wiederinbetriebnahme der historischen, teilweise über 100 Jahre alten Wollverarbeitungsmaschinen haben bereits im Mai 2022 in der Wollspinnerei Blunck mit moderner 3D Scan-Technik begonnen. Durchgeführt werden sie von den Firmen Restaurierungsatelier Pohlmann, Potsdam (pohlmann-restaurierung.de) und 3D Padelt GmbH, Strausberg (3dpadelt.de). Als Grundlage für intensive Untersuchungen sollen dazu Zeichnungen dienen, deren Erstellung zunächst mit der Laser- und Fotoerfassung der Maschinen begann.

 

In den hiermit erzeugten 3D Modellen und Zeichnungen sollen in der Restaurierungsplanung Veränderungen in der Oberfläche der Maschinen auf der einen Seite, als auch mechanischer Verschleiß und mögliche neuralgische Punkte für die Wiederinbetriebnahme auf der anderen Seite verzeichnet werden. Diese Arbeiten dienen der Erstellung einer Kostenschätzung für die vorzunehmende Sanierung eines Teils der Maschinen, um diese im späteren, geplanten Museumsbetrieb zeitweise vorzuführen, um so in Teilen, spannende Eindrücke des ehemaligen Fertigungsprozesses erfahrbar zu machen. Unterstützt wird der aktuelle Projektabschnitt dankenswerterweise von der treuhänderischen Peter Fülling-Stiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die ergänzend zur laufenden Förderung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz eine Fördersumme in Höhe von bis zu 38.000,00 Euro bereit stellen. Die entstehenden Zeichnungen können ebenfalls für den späteren Betrieb in Form von Schmierplänen und Teil von Bedienungsanweisungen dienen.“

 

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3D Scan-Arbeiten am Krempel Wollspinnerei Blunck
3D Scan-Arbeiten am Krempel, Foto: Thönnes

Fotos: Thönnes


31. Mai 2022

Behindertenbeauftragte des Kreises Segeberg zu Besuch beim Museumsprojekt

Fast zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind schwerbehindert und eine Vielzahl von weiteren Menschen hat eine individuelle Beeinträchtigung. So ist es für den Vorstand des Fördervereins Wollspinnerei Blunck eine Selbstverständlichkeit diese Realität bei der anstehenden Sanierungs- und Museumsplanung miteinzubeziehen.

 

Auf Einladung der Vereinsführung besuche daher Ende Mai 2022 Jutta Altenhöner, Behindertenbeauftragte des Kreises Segeberg, das Museumsprojekt. Hier erläuterte Architekt Joachim Wegener (WEGENER ARCHITEKTEN BDA, Neustadt) ihr den Stand der bisherigen Sanierungsplanung die Mitte des Jahres Eingang in den Bauantrag finden soll sowie angedachte Gruppenführungswege und bat sie gleichzeitig um eine Bewertung aus ihrer Sicht.

 

Dem Förderverein ist die Bedeutung des Themas „Inklusion“ kein Fremdwort. Bereits in den vorausgegangen Workshops des Projektes spielte dies immer wieder eine Rolle. Hinzu kommt, dass seit dem Jahr 2012 eine enge Kooperation mit den Segeberger Wohn- und Werkstätten des Landevereins der Inneren Mission besteht, die das „Café – Restaurant Spindel“ im Vorderhaus der ehemaligen Unternehmens betreibt. Hier verwöhnen Menschen mit und ohne Behinderung die Gäste mit feinen und herzhaften Gerichten aus der regionalen Küche. So ist auch beim späteren Betrieb als Museum beabsichtigt, die Zusammenarbeit mit der Inneren Mission durch die Inklusion von Menschen mit Behinderungen, in Arbeitsbereiche des Museums, dort wo dies möglich ist, auszubauen.

 

Bei den jetzigen Schritten der Sanierung geht es aber auch schon um das Spannungsfeld zwischen dem Anspruch der Barrierefreiheit und den aus der Zeit der vergangenen zwei Jahrhunderte bestehenden, baulichen sehr engen Raum- und Rahmenbedingungen in der ehemaligen Spinnerei, die seit 2003 unter Denkmalschutz steht. So wird man den heutigen Ansprüchen bei Neu- oder Umbauten an barrierefreies Planen und Bauen nur sehr schwer gegenüber gerecht werden können. Und dennoch ist das Bestreben vorhanden, so viel wie möglich der beabsichtigten Dauerausstellung mit den faszinierenden Maschinen auch für Menschen mit Behinderungen erlebbar und erfahrbar zu machen. Dazu gehört auch die Einbeziehung der neuen Technologien der Digitalisierung in der Museumswelt. Die Bewertungen und Anregungen von Frau Altenhöner waren für den Architekten Joachim Wegener sehr wertvoll und werden bei den weiteren Planungsarbeiten sowie der Museumskonzeption eine wichtige Rolle spielen. Auch soll noch einmal mit weiteren Fach-Organisationen, wie z.B. die Lebenshilfe, dem Sozialverband Deutschland und der Innere Mission gesprochen werden.

Behindertenbeauftragte des Kreises Segeberg zu Besuch beim Museumsprojekt Museum Wollspinnerei Blunck
v.l.nr. Jutta Altenhöner (Behindertenbeauftragte), Barbara von Campe (Kulturerbe & Baukulturvermittlung), Friedrich-Georg Blunk und Joachim Wegener (Architekt)


10. Mai 2022

Weitere erfreuliche finanzielle Unterstützung für das Projekt Museum Wollspinnerei Blunck

Bereits am 26. April 2022 hat der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport des Kreises Segeberg einstimmig beschlossen, die Erstellung eines Museumskonzeptes für die Wollspinnerei Blunck mit 3.000,- € zu fördern. Hinzu kommen 1.000,- € von der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein sowie 2.000 € als Eigenanteil des Fördervereins.

 

Am 6. Mai 2022 hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (Bonn) den Vorstand des Fördervereins darüber informiert, dass die treuhänderische Peter Fülling-Stiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ergänzend zur laufenden Förderung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz eine Fördersumme in Höhe von bis zu 38.000,00 Euro bereit stellen wird. Diese Summe steht kommt der Kostenschätzung für die Restauration der teilweise über 90 Jahre alten, eindrucksvollen Maschinen der Wollspinnerei zugute.

 

Der Vorstand des Fördervereins bedankt sich bei den Förderern für ihr Vertrauen in das Museumsvorhaben in Bad Segeberg und die damit verbundene Unterstützung, die erheblich zum weiteren Projektfortschritt beitragen wird.

 

Das Museumskonzept wird von Frau Barbara von Campe, Dipl.-Ing., Kulturerbe & Baukulturvermittlung (Flintbek) erstellt. Die anstehende Kostenschätzung für die Restaurationsarbeiten erfolgt durch Herrn Florian Pohlmann, Restaurator (M.A.) Kunst- u. Kulturgut aus Metall, Baudenkmalpflege, Technisches Kulturgut (Potsdam). Herr Florian Pohlmann, einst selbst „Jugendbauhüttler“ und Herr Peter Fülling begleiteten bereits im März 2022 das Seminar der Jugendbauhütte Lübeck mit 21 Jugendlichen im Rahmen ihres freiwilligen Jahres (Spezialisierung „Denkmalpflege“) in der Wollspinnerei Blunck.

finanzielle Unterstützung für das Projekt Museum Wollspinnerei Blunck
Foto: Jeske


04. Mai 2022

Wollspinnerei Blunck nun auch Bestandteil der Image-Kampagne „binn‘ mittendrin“ Schleswig-Holstein Binnenland Tourismus e.V.

Erfreut zeigt sich der Vorstand des Fördervereins Wollspinnerei Blunck, dass seit April 2022 nun auch für das einzigartige Kulturerbe mit seinen über 90 Jahren alten Maschinen als eindrucksvolles Zeitzeugnis aus den Anfängen der Industrialisierung auf der Website von Schleswig-Holstein Binnenland Tourismus e.V. (SHBT) in Kooperation mit der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg geworben wird. 

Für viele ist Schleswig-Holstein das Land mit den zwei Meeren. Dazwischen gibt es aber noch viel Mehr. Mit der Image-Kampagne unter dem Leit-Motto "binn' mittendrin" will der SHBT (Schleswig-Holstein Binnenland Tourismus e.V.) den Tourismus im Binnenland stärken und zeigen, was das im Binnenland alles zu bieten hat.

 

Zu den spannenden Geschichten und gelebten Traditionen, die die Menschen im Binnenland erwarten, gehört nun auch die Wollspinnerei Blunck in Bad Segeberg. Eingebunden in die weiteren Sehenswürdigkeiten der Kreisstadt Bad Segeberg ist sie damit ein weiteres interessantes Besuchsziel, um auch die die andere Seite des echten Nordens abseits von Nord- und Ostsee kennenzulernen.

 

Wollspinnerei Blunck nun auch Bestandteil der Image-Kampagne „binn‘ mittendrin“ Schleswig-Holstein Binnenland Tourismus e.V.
Foto: SHBT_photocompany


21. April 2022

Wichtige Aufgabe der Maschinensanierung stand im Mittelpunkt des letzten Jour-Fixe

Schwerpunkt des letzten Jour-Fixe unter Leitung des Projektmanagers Bernhard Jacobsohn war die Sanierung der Maschinen, die im künftigen Museum von Zeit zu Zeit für Vorführzwecke wieder in Betrieb gehen sollen. Dabei geht es im Wesentlichen um den Krempelwolf, den Krempelsatz II, den Selfactor und die Zwirnmaschine.

 

Im Beisein der stellvertretenden Fördervereinsvorsitzenden von Anne-Katrin John, Schatzmeister Friedrich-Georg Blunck, Architekt Joachim Wegener und Projekt-Botschafter Franz Thönnes erläuterte Florian Pohlmann, Restaurator M.A., aus Potsdam sein Angebot für die Erstellung einer Kostenschätzung. Dies wird eine der wesentlichen Grundlagen für eine weitere Fördermittel-Akquise sein, an der aktuell für den Beginn der zweiten Jahreshälfte gearbeitet wird.

Wichtige Aufgabe der Maschinensanierung stand im Mittelpunkt des letzten Jour-Fixe Wollspinnerei Blunck
Foto: Franz Thönnes


24. März 2022

Jugendbauhütte Lübeck in Bad Segeberg

Zukunft trifft auf Geschichte – 21 Jugendliche aktiv in der Wollspinnerei

Jugendliches Flair zog in der Woche vom 14. - 18. März durch die Mauern der alten Wollspinnerei Blunck in Bad Segeberg. Die Jugendbauhütte Lübeck, unterstützt durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, der Possehl-Stiftung Lübeck und einem privaten Förderer, waren mit 21 jungen Erwachsenen im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres mit der Spezialisierung „Denkmalpflege“ vor Ort.

 

Gut vorbereitet wurde das Seminar durch den Architekten Joachim Wegener mit Steffen Klein von der Denkmalschutzbehörde des Kreises Segeberg, von der Jugendbauhütte Dr. Ivalu Vesely (Leiterin) und Eric Janssen (Zimmerermeister) sowie dem Metall-Restaurator und -konservator Florian Pohlmann aus Potsdam. Nach einem Stadtrundgang mit dem Fördervereinsvorsitzenden Thomas Krüger, einer erläuternden Betriebsbesichtigung und einer Einführung zu Beginn der Woche, gingen die jungen Menschen dann am Dienstag ans Werk.

 

So reparierte eine Gruppe der TeilnehmerInnen das beschädigte Dach des Kesselhauses. Ein anderer Kreis befasste sich mit der Trennung und fachgerechten Aufbewahrung von gesponnener Wolle aus dem alten Bestand der Spinnerei. Unter Anleitung von Florian Pohlmann bearbeiteten und konservierten weitere „JugendbauhüttlerInnen“ fachgerecht einige gusseiserne Fenster, um diese vor zunehmender Korrosion und Zerfall zu bewahren. Hinzu kam die fachgerechte Einlagerung von funktionsuntüchtiger bzw. unvollständiger Technik. Mit Video- und Audioaufnahmen hielt ein Team die Erinnerungen und das Wissen der Vorstandsmitglieder Anne-Katrin John und Friedrich-Georg Blunck fest. Als Angehörige der Unternehmerfamilie Blunck konnten sie hier so manches aus der Geschichte der Wollspinnerei beitragen.

 

Von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz war Frau Nadine Smukal aus Bonn mit dabei. Sie zeigte sich tief beeindruckt von dem Engagement der jungen Menschen und nannte sie „Botschafterinnen und Botschafter des Denkmalschutzes". „Was hier steht ist sensationell", so ihr Eindruck über das Gesamtensemble der historischen Wollspinnspinnerei und deren Maschinenbestand.

 

Text: Franz Thönnes

Fotos: Beate Jeske

 

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Wollspinnerei Blunck Fensterbearbeiten
Fensterbearbeiten, Foto: Jeske


25. März 2022

Jugendbauhütte Lübeck: VollerEinsatz in der Wollspinnerei Blunck

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Der Artikel aus Basses Blatt vom 25.03.2022 steht Ihnen zum Download zur Verfügung.
Basses Blatt Jugendbauhütte Lübeck Voll
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21. März 2022

Fortgeschrittener Projektstand erübrigt Arbeit des Spinnrats

Der Vorstand des Fördervereins Wollspinnerei Blunck e.V. und die Mitglieder des Spinnrats teilen die Einschätzung, dass derzeit, vor dem Hintergrund des bereits weit fortgeschrittenen Verfahrenstandes, die Einbeziehung eines Fachbeirates in das Projekt nicht mehr notwendig erscheint. Den Mitgliedern des Spinnrats dankt der Vorstand für das in ihn gesetzte Vertrauen und die Beratung, die in den zurückliegenden Monaten erfolgt ist, sowie die guten Wünsche für den Erfolg des Projektes Wollspinnerei Blunck.

 

Nach der in nächster Zeit zu erstellenden Museumskonzeption werden neben dem aktuellen Prozess der Sanierungsplanung die Planungen für die Museumsgestaltung einsetzen. Nach deren gesamter Umsetzung in den nächsten 24 Monaten ist beabsichtigt, das Museum Ostern 2024 mit hauptamtlicher, kompetenter Leitung zu eröffnen. Der Vorstand des Fördervereins sieht für diesen Zeitpunkt, für die weitere Entwicklung des dann bestehenden Museums Wollspinnerei Blunck, wieder eine wissenschaftliche Begleitung vor.



19. März 2022

Lübecks Jugendbauhütte möbelt die alte Wollspinnerei Blunck auf

Von handwerklichen Arbeiten bis zur Befragung von Zeitzeugen: 21 junge Leute mit Faible für Denkmalschutz haben die Wollspinnerei für den Wandel zum Museum fit gemacht.

 

Der Artikel der Lübecker Nachrichten vom 19.03.2022 ist über diesen Link zu erreichen:

https://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Luebecks-Jugendbauhuette-moebelt-die-alte-Wollspinnerei-in-Blunck-auf


9. März 2022

Vorbereitung für Seminar der Jugendbauhütte Lübeck in der Wollspinnerei

In der Woche vom 14. - 18. März 2022 ist die Jugendbauhütte Lübeck mit 21 Jugendlichen des „Freiwilligen Sozialen Jahres“, mit der Spezialisierung „Denkmalpflege“, in der Wollspinnerei Blunck zu Gast. Unter fachlicher, handwerklicher Anleitung werden die jungen Menschen im Rahmen eines Seminars verschiedene Aktivitäten und Arbeiten im Vorfeld der anstehenden Sanierung durchführen. Zur Vorbereitung trafen sich am 9. März 2022 Vertreter der Jugendbauhütte, der Architekt der Wollspinnerei sowie Mitglieder der Vereinsführung in den Betriebsräumen der Wollspinnerei.

 

Die Jugendbauhütte ist ein Projekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Trägerschaft der Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) und wird gefördert durch die Possehl-Stiftung (Lübeck) sowie durch den Kinder- und Jugendplan des Bundes. Die Gruppe der Jugendlichen dieses „Freiwilligen Sozialen Jahres“ kommt aus ganz Deutschland. Auf der Programm stehen in der Seminarwoche Zeitzeugenbefragungen, die Kartierung und Auslagerung von Maschinen, Dacharbeiten Kesselhaus und Aufarbeitung Stahlfenster aufarbeiten sowie Beräumungstätigkeiten.

 

Eingeplant sind gleichfalls eine Betriebsführung, eine Stadtexkursion durch Bad Segeberg und Programmpunkte mit kulturellem Inhalt.

Wollspinnerei Blunck F.-G. Blunk u. Restaurator Florian Pohlmann
F.-G. Blunk u. Restaurator Florian Pohlmann; Foto: Franz Thönnes


16. Februar 2022

Gemeinsames Planungstreffen von Vereinsführung, Architekten, Projektmanager und Vertretung des „Spinnrats“

In großer Runde trafen sich Mitte Februar im Büro von WEGENER ARCHTEKTEN BDA in Neustadt Mitglieder des Fördervereinsvorstandes, Architekt Joachim Wegener, Projektmanager Bernhard Jacobsohn, Projekt-Botschafter Franz Thönnes und das Mitglied des wissenschaftlichen Begleitgremiums „Spinnrat“, Dr. Michael Paarmann, um sich mit aktuellen Planungsüberlegungen für die Sanierungsarbeiten im Projekt „Museum Wollspinnerei Blunck Bad Segeberg" zu befassen.

 

Der vollständige Erhalt der baulichen Anlage der ehemaligen Wollspinnerei in der Kurhausstr. 36 ist dabei eine wesentliche Prämisse. Beraten wurden einzelne Planungsphasen im Hochbau sowie voraussichtliche Wege für die späteren Museumsführungen, um möglichst viel von dem einstigen spannenden Fertigungsprozess, den eindrucksvollen Maschinen sowie den Arbeitsbedingungen und dem Wohnen auf dem Betriebsgelände für die künftigen Besuchergruppen erfahrbar zu machen. Die Absicht dabei eine weitestgehende Barrierefreiheit zu verwirklichen, ist im Gesamtprojekt aufgrund der historisch entstandenen betrieblichen Enge und der Maschinentechnik, eine der großen Herausforderungen. Deshalb soll auch der Rat der Behindertenbeauftragten des Kreises Segeberger sowie von Behindertenverbänden mit einbezogen werden.

 

Auch wurde das Spannungsfeld zwischen Flächenbedarfen für Ausstellungen, Veranstaltungen sowie Lagerungen erörtert. Für den März 2022 ist ein Einsatz von Jugendlichen der „Jugendbauhütte Lübeck“ (ein Projekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz) vorgesehen. Die sind ca. 25 junge Menschen sein, die ihr freiwilliges soziales Jahr leisten. Sie werden unter fachkundlicher Anleitung für sinnvolle Maßnahmen eingesetzt, wie z.B. unterstützende Tätigkeiten bei der Sanierungsvorbereitung, Sortierung und evtl. Maschinenreinigung.

 

Natürlich wurde auch ein Blick auf die Planungsgedanken für den zweiten Abschnitt des Projektes, dem musealen Teil und der Erstellung einer Museumkonzeption geworfen. Hier stehen in den nächsten Monaten wichtige konzeptionelle Arbeiten und Planungsprozesse und ebenso die erneute Aquise von weiteren Fördermitteln für die Maschinensanierung und die Museumserstellung an, wenn das ambitionierte Ziel der Museumseröffnung Ostern 2024 erreicht werden soll.

Projekt "Museum Wollspinnerei Blunck" Gemeinsames Planungstreffen von Vereinsführung, Architekten, Projektmanager und Vertretung des „Spinnrats“


18. Januar 2022

Projekt "Museum Wollspinnerei Blunck" Thema beim Workshop der AktivRegion Holsteins Herz

Für den Förderverein Wollspinnerei Blunck e. V. hat Projekt-Botschafter Franz Thönnes am 18.1.2022 am digitalen Workshop zu den Themen der Zukunft in der AktivRegion Holsteins Herz teilgenommen. Dabei wurde die Diskussion über Kernthemen und erste Projektideen vertieft, wie im Rahmen der Erstellung der Integrierten Entwicklungsstrategie (IES) der LAG AktivRegion Holsteins Herz die Fördermittel für die neue Förderperiode 2023 – 2027 aus dem Europäische Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) zukünftig verwendet werden könnten. Die LAG (Lokale Aktionsgruppe) ist Teil der LEADER-Initiative der Europäischen Union und bewirbt sich um Fördermittel von voraussichtlich rund 2,6 Mio. Euro. Damit werden nachhaltige Projekte in der AktivRegion gefördert, die zur positiven Regionsentwicklung beitragen Antragsteller:innen können kommunale Träger, Vereine, Unternehmen und Privatpersonen sein.

 

Von Franz Thönnes wurden dabei erste Überlegungen des Fördervereins für eventuelle Förderanträge zur Museumsentwicklung der Wollspinnerei in den Bereichen „Übergang Ehrenamt/Hauptamt (Museumsleitung)“ und „Ersteinrichtung/Digitalisierung“ eingebracht.

Projekt "Museum Wollspinnerei Blunck" Thema beim Workshop der AktivRegion Holsteins Herz


16. Dezember 2021

Vertragsabschluss mit Architekturbüro

Am 16. Dezember 2021 war es soweit. In Neustadt wurde der Vertrag zur Sanierung der Wollspinnerei Blunck zwischen dem Förderverein und Wegener Architekten BDA unterschrieben. Mit dabei v.l.nr. Anne-Katrin John (Stv. Vorsitzende), Friedrich-Georg Blunk (Schatzmeister), Architekt Joachim Wegener und Thomas Krüger (Vorsitzender). Das war einer der weiteren wichtigten Schritte auf dem Weg zum Museum.

 

Mit dem Architektenbüro Wegener BDA in Neustadt verbindet der Förderverein eine über 17-jährige enge Kooperation, die nun mit den 2022 beginnenden Sanierungsplanungen und -arbeiten fortgesetzt wird.

Vertragtragsabschluss mit Architekturbüro
Foto: Torsten Ewers


12. November 2021

Förderverein nimmt Kurs auf das Museum Wollspinnerei Blunck

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Der Artikel aus Basses Blatt vom 12.11.2021 steht Ihnen zum Download zur Verfügung.
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01. November 2021

Ergebnisse des 2. Workshops Projekt Museum Wollspinnerei Blunck 25.10.2021

Mit 19 Mitwirkenden fand am Montag, den 25.10.2021 in der JugendAkademie in Bad Segeberg ein ganztägiger Workshop zum Projekt statt. Er wurde vom Fördervereins-Vorsitzenden Thomas Krüger und vom Projekt-Botschafter Franz Thönnes moderiert. Die Teilnehmerstruktur vom Architekten über Denkmalschutzexperten bis zum Vereinsvorstand bildete die gesamte Breite der fachlichen sowie ehrenamtlichen Kompetenz und die Komplexität des Projekts ab.

 

Ziele des Workshops waren u.a. die Stärkung der Kooperation und die Vernetzung aller Akteure, die Herstellung eines einheitlichen Informationsstands über das Projekt sowie die Diskussion und Verständigung über die nächsten Planungsschritte.

 

Das Podium des 2. Workshops (v.l.nr.) stv. Vorsitzende Anne-Katrin John, Vorsitzender Thomas Krüger, Projekt-Boschafter Franz Thönnes
Das Podium des 2. Workshops (v. l. n. r.) stv. Vorsitzende Anne-Katrin John, Vorsitzender Thomas Krüger, Projekt-Boschafter Franz Thönnes (Foto: Jeske)

Dipl.-Ing. Architekt Joachim Wegener im 2. Workshop
Dipl.-Ing. Architekt Joachim Wegener (Foto: Jeske)

Aus der Sicht vom Oktober 2021 ist idealerweise geplant, das Museum Wollspinnerei Blunck Ostern 2024 zu eröffnen. Beginn der Sanierungsarbeiten soll nach Bauantrag und zeitnaher Baugenehmigung im Frühjahr 2022 sein. Mit einem Abschluss der Arbeiten ist Ende 2023 zu rechnen.

 

Zeitgleich wird an der Entwicklung und Umsetzung eines Museumskonzepts sowie einer Dauerausstellung im gesamten Gebäudekomplex, Maschinen und alle Alltagsgegenstände inbegriffen, durch den „Spinnrat“ (wissenschaftliches Begleitgremium) mit Prof. Dr. Silke Göttsch-Elten (Völkerkundlerin), Dagmar Linden (Museumsberatung und -zertifzierung) sowie Dr. Michael Paarmann (ehem. Leiter des Landesdenkmalamtes), dem Vereinsvorstand sowie externer fachlicher Beratung gearbeitet. Dazu zählt auch eine umfangreiche Fotodokumentation, die durch Beate Jeske (Dipl. Designerin Fotografie & Grafik) ehrenamtlich erstellt wird. Ebenso wird zeitnah der Gesamtflächenbedarf für die Dauerausstellung, weitere Präsentationen, Veranstaltungen und Organisationsbedarf ermittelt. So soll auch eine ganzjährige Nutzung der Hofinnenfläche geprüft werden, wobei sowohl die Kriterien der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit als auch des Denkmalschutzes eine Rolle spielen.

2. Workschop Projekt Museum Wollspinnerei Blunck Bad Segeberg in der JugendAkademie Segeberg
2. Workschop Projekt Museum Wollspinnerei Blunck Bad Segeberg in der JugendAkademie Segeberg (Foto: Jeske)
v. l. n. r.: Sabine Lück (KulturAkademie), Dagar Linden (Spinnrat), Karsten Lütt, F.-G. Blunk (Förderverein) und Axel Winkler (Stadthistoriker) (Foto: Jeske)
v. l. n. r.: Sabine Lück (KulturAkademie), Dagar Linden (Spinnrat), Karsten Lütt, F.-G. Blunk (Förderverein) und Axel Winkler (Stadthistoriker) (Foto: Jeske)

Peter Möller und Jan Schüler vom Kooperationspartner Innere Mission im 2. Workshop
Peter Möller und Jan Schüler vom Kooperationspartner Innere Mission (Foto: Jeske)

Der Einbau einer Luft-Wärme-Pumpe wird zunächst ein wichtiger Schritt sein, um auch die energetische Nachhaltigkeitsorientierung zu unterstreichen.

 

Für eine Woche im März 2022 werden 25 junge Menschen, die ihr freiwilliges soziales Jahr in der Jugendbauhütte Lübeck (ein Projekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz) leisten, zum Einsatz kommen. Sie werden unter fachkundlicher Anleitung z. B. für die Maschinenreinigung oder bei der Sanierungsvorbereitung eingesetzt.

 

Ins Museumskonzept der Wollspinnerei Blunck ist das von den Segeberger Wohn- und Werkstätten (Landesverein Innere Mission) betriebene „Café Restaurant Spindel“ miteinbezogen. Hier arbeiten Menschen ohne und mit Behinderungen zusammen. Diese Kooperation soll ausgebaut werden. Behinderte Beschäftigte könnten auch im späteren Museumsbetrieb in verschiedenen Bereichen tätig sein.

 

Eine weitestgehende Barrierefreiheit im zukünftigen Museum soll mit Behindertenverbänden und -vertretern als Experten in eigener Sache beraten und verwirklicht werden.

 

 

2. Workshop mit Projektmanager Bernhard Jacobsohn, Torsten Evers (ber. Architekt) und Dr. Michael Paarmann (Spinnrat)
v. l. n . r.: Projektmanager Bernhard Jacobsohn, Torsten Evers (beratender Architekt) und Dr. Michael Paarmann (Spinnrat) (Foto: Jeske)

Ein Plan für die kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit sieht nach dem Relaunch der Website die Entwicklung eines Logos für die Wollspinnerei sowie die Erarbeitung neuer Info-Flyer und Druckerzeugnisse vor. Auch eine Präsenz in Social Media-Plattformen ist angedacht. Der Verein wird dabei von den Mitgliedern Beate Jeske und Inke Studt-Jürs (web&mehr) unterstützt.

 

Für den Erfahrungsaustausch und mögliche Kooperationen mit vergleichbaren Museen im Norden Deutschlands und der süddänischen Grenzregion wird ein Konzept erarbeitet.


31. Oktober 2021

Hochwertige Fotokalender der Wollspinnerei Blunck für 2022

Ab sofort sind vier verschiedene hochwertige Fotokalender der Wollspinnerei Blunck für 2022 in den Bad Segeberger Buchhandlungen Buch am Markt und Das Druckwerk sowie in der Geschäftsstelle von Basses Blatt käuflich zu erwerben.

 

Fotografiert und gestaltet wurden die Kalender von der Foto- und Grafik-Designerin Beate Jeske, die seit Juni 2021 für den Förderverein ehrenamtlich tätig ist.

 

Im Einzelnen handelt sich um

  • einen Panoramakalender im Format 32 x 62 cm zum Preis von 49,- Euro
  • einen Wandkalender A3 zum Preis von 35,- Euro
  •  einen Wandkalender A4 zum Preis von 19,- Euro
  •  und einen Tischkalender 14,5 x 14 cm zum Preis von 15,- Euro

30% des Verkaufspreises gehen als Spende an den Förderverein der Wollspinnerei Blunck e.  V.


12. November 2021

Fotokunst aus der Wollspinnerei als Kalender

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Der Artikel aus Basses Blatt vom 12.11.2021 steht Ihnen zum Download zur Verfügung.
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30. Oktober 2021

Ein Kleinod, von dem viele nichts wissen

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Der Artikel der Segeberger Zeitung vom 30.10.2021 steht Ihnen zum Download zur Verfügung.
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29. Oktober 2021

Wollspinnerei Blunck: Wie das Industriedenkmal kunstvoll ins Bild gesetzt wird

Die alte Wollspinnerei Blunck in Bad Segeberg wird zu einem Museum umgebaut. Unterstützt wird das Vorhaben jetzt von Foto- und Grafikdesignerin Beate Jeske, die den ehemaligen Industriebetrieb detailverliebt ins Bild setzt.

 

Der Artikel aus den Lübecker Nachrichten vom 29.10.2021 ist über diesen Link zu erreichen:

https://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Wollspinnerei-Blunck-Bad-Segeberg-Industriedenkmal-wird-kunstvoll-ins-Bild-gesetzt

Fotokalender Wollspinnerei Blunck
Foto: Beate Jeske